Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung ist gegliedert in die:

  • Grundausbildung
  • besondere Ausbildungsfahrten (Sonderfahrten)
  • Verbinden und Trennen (bei Anhängerklassen)
  • Prüfungsvorbereitung
  • Sicherheitskontrolle (bei Pkw- und Motorradklassen)


Grundausbildung
In der Grundausbildung werden alle für die Verkehrssicherheit wichtigen Ausbildungsinhalte geübt. Dazu zählen unter anderem:

  • Fahrtechnische Vorbereitung der Fahrt,
  • Anfahren und Schalten in der Ebene, im Gefälle und in Steigungen,
  • Abbiegen und Fahrstreifenwechsel,
  • Rückwärtsfahren und Wenden,
  • Halten und Parken,
  • Beachtung von Ampeln und Verkehrszeichen,
  • Angepasste Fahrgeschwindigkeit,
  • Überholen,
  • Vorfahrt,
  • Verhalten an Bahnübergängen, Bushaltestellen, an Zebrastreifen,
  • Verhalten gegenüber Kindern und alten Menschen,
  • Vorausschauendes Fahren und Verhalten in komplizierten Verkehrssituationen,
  • Vermeiden risikoreicher Verkehrssituationen,
  • Umweltschonende und energiesparende Fahrweise,
  • Gefahrbremsung,
  • und einiges mehr


Erst wenn dies alles gut sitzt, darf der Fahrlehrer mit den Sonderfahrten beginnen. Als Sonderfahrten oder "Pflichtstunden" bezeichnet man:

  • die Überlandfahrten (Bundes- oder Landstraßen)
  • die Fahrten auf Autobahnen
  • die Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit

 

Klasse Über­landfahrten Autobahn­fahrten Dunkel­fahrten
A, A1, B 5 4 3
A1 auf A 3 2 1
B auf BE 3 1 1
B auf C 5 2 3
B auf C/CE 3 Solo, 5 Zug 1 Solo, 2 Zug 0 Solo, 3 Zug
3/C1 auf C 3 1 1
3/C1 auf C/CE 3 Solo, 5 Zug 1 Solo, 2 Zug 0 Solo, 3 Zug
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